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Hochinteraktives elektronisches Lernen

Hochinteraktives Lernen ist eine Weiterentwicklung von interaktivem Lernen, die dessen Wirksamkeit stark erhöht. Dies geschieht, indem der Schüler sich über jeden kleinen Lernschritt mit einem Computer austauscht. Ausserdem wird die Interaktion der Schüler untereinander und mit der Lehrkraft wesentlich angeregt und vertieft.

Grundlage ist Lernsoftware, mit der die Schüler von Anfang an gut zurecht kommen. Sie können in ihrer eigenen Lerngeschwindigkeit lernen, indem sie einen Schwierigkeitsgrad wählen, der sie weder über- noch unterfordert. So gelingt es, ein kontinuierliches Interesse aufrechtzuerhalten.

Prägnanten Erklärungen folgen anschauliche Beispiele und sinnvoll mit ihnen verwobene Übungen. Die Übungen, die in drei Schwierigkeitsgraden angeboten werden, stehen miteinander in einem didaktisch wohlüberlegten Zusammenhang. Oft beginnen die Schüler einen Dialog mit ihrer Lehrkraft. Diese Interaktivität erzeugt eine Umgebung, die ein besonders nachhaltiges Lernen ermöglicht.

Hochinteraktives elektronisches Lernen ist auch gut geeignet für zwei Schüler, die gleichzeitig an einem Bildschirm arbeiten. Diese Anordnung motiviert sie zu intensivem und kontinuierlichem Austausch untereinander, denn die zugrunde liegende didaktische Architektur unterstützt solche Interaktivität. Sie regt Schüler kontinuierlich dazu an, Konzepte zu analysieren, Überlegungen auszuwerten, Ideen auszudrücken und Fragen zu klären.

Hochinteraktives elektronisches Lernen wird von Lehrkräften gut akzeptiert. Sie schätzen die Interaktivität, welche die Schüler untereinander, mit der Lernsoftware und mit ihrer Lehrkraft aufbauen. Hochinteraktives elektronisches Lernen kann als wesentliche Komponente der Unterrichtsvielfalt eingesetzt werden und eignet sich sowohl zur Unterrichtsergänzung als auch zur Neueinführung eines Themas. Durch die flexible Strukturierbarkeit wird auch die Unterrichtsvorbereitung wesentlich unterstützt.